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Dem inneren Kompass folgen

von Nina 27. Juni 2017
Dem inneren Kompass folgen

Achtsam werde ich den neuen Weg ins Unbekannte einschlagen und mich dabei von meinem inneren Kompass führen lassen. Ich werde mich ihm ganz anvertrauen, mich von ihm leiten lassen. Er wird mich warnen, wenn der Weg einmal zu holprig und unwegsam wird oder wenn ich mich in seinen Windungen verliere und der falschen Spur folge. Er wird mir immer wieder helfen, mich neu auszurichten, mein Ziel den Wegbedingungen anzupassen.

Ich vertraue darauf, dass mein innerer Kompass mich immer näher heranführen wird an die niemals versiegende Quelle tief in mir, der gleißendes Licht entspringt. Dieses Licht, welches vom Urgrund ausgeht und Raum und Zeit überwindet. Dieses Licht, welches alle Weisheit in sich trägt. Dieses Licht, welches mich zum Strahlen bringt. Mit meiner Leuchtkraft werde ich Mauern einreißen, Brücken bauen, Grenzen überwinden und neue Spähren des Daseins erreichen. Mein Strahlen wird verbinden, wird keine Unterschiede mehr machen zwischen dem ICH und dem DU – wird eins sein mit allen Aspekten der Schöpfung.

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1 Kommentar

heidi winkelmann (@heidiwinkelman5) 11. November 2017 - 3:28

Ich finde es unglaublich und faszinierend, wie Sie Ihr Handycap, nicht mehr laufen zu können, bewältigen!!!
Menschen mit ‚Behinderung‘ sind für mich etwas ganz besonderes, das verstehen nicht viele, aber das ist mir völlig egal!
Vor Menschen wie Ihnen habe ich die größte Hochachtung, vor allem, wenn man bedenkt, wie andere Menschen auf Behinderte (ich habe auch einen Schwerbehinderung, allerdings ’nur‘ 60%) reagieren.
Auch die Politik, die sich so sozial hinstellt, hilft nicht genug, Menschen mit Behinderung so zu helfen, wie es nötig wäre.
Denn auch die angeblich sozialen Krankenkassen machen nur das allernötigste, niemals umfänglich und niemals ohne riesige Anstrengungen seitens der Hilfesuchenden und Therapie Wünschenden, wie z. B. Reha-Aufenthalte mit entsprechender guter Betreuung, Ausflüge, damit auch Menschen im Rollstuhl am tatsächlichen Leben und den schönen Dingen teilhaben können.
Reitthearpie ist z.B. eine sehr hilfreiche Therapie auch bezüglich der Verbindung Mensch-Tier, sehr gut für das Gleichgewichtsgefühl, Bewegungen, die es ermöglichen die Muskulatur zu lockern, die Wärme, die von diesen schönen intelligenten und sensiblen Tieren ausgeht zu spüren, der ausgewogene Bewegungs-Rhythmus, der auch Fort-Bewegung ermöglicht.
Ebenso auch wieder das GEFÜHL für den eigenen Körper und Geist, was ich für extrem wichtig erachte, neu zu entdecken.
Ebenso Delphin-Schwimmen im warmen Wasser, um mit der Bewegung des Wassers in Berührung zu kommen und wieder zu lernen, ebenfalls mit Hilfe von sensiblen und feinfühligen Lebewesen (Menschen zähle ich aus den zumeist schlechten Erfahrungen, die ich mit dieser Spezie gemacht habe, bis auf sehr wenige Ausnahmen nicht mehr dazu!!) , Leben neu zu entdecken und auch Spaß am Leben wieder zu finden!!!
Ich arbeite sehr viel mit psychisch Kranken, Entrechteten, leide selbst seit Jahrzehnten unter von der eigenen Familie mir verursachten schweren Depressionen und versuche immer, mein Gegenüber so wahrzunehmen, wie es dringend nötig ist, um dem Gegenüber vollsten Respekt und Anteilnahme an dessen Problemen zu signalisieren , um ihm so helfen zu können, wie ER es braucht.
Dadurch, daß ich zumindest versuche, dem anderen respektvoll und hilfsbereit zu begegnen, ihm Hilfestellung und Achtung entgegen zu bringen, um ihm /ihr zu zeigen, daß er/sie für mich wichtig ist, so ist vielen geholfen. Dem anderen so zu erklären, wie er es versteht, ihn weiter zu bringen und dann mit seiner Hilfe ihm zu Dingen zu verhelfen, die er selbst nicht fähig und in der Lage ist, zu tun.
Ihm das abzunehmen und zu erledigen, was er braucht und möchte!!
Eigene Zeit investieren aus Nächstenliebe ist für mich ein Schlagwort in dieser immer schneller und oberflächlicher werdenden Ellgogen-Gesellschaft.
Zeit zum zuhören, Menschlichkeit , Zuwendung, Hinwendung, das Individuum Mensch so zu nehmen, wie es ist, das geht vor allem hier in Deutschland, in den Großstädten vor allen Dingen, immer mehr verloren!!I
Altruistisch zu helfen, das ist für die allermeisten heutzutage ein absolutes Fremdwort!!!
Die Menschheit verroht immer mehr, lediglich Geld und damit Macht spielen eine immer größer werdende Rolle in dieser so angeblich guten Gesellschaft.

Ich finde das sehr schade, aber so sind nun mal Menschen.
Daher finde ich es unglaublich bemerkenswert, was Sie für sich und auch andere tun mit Ihren Vorträgen!!!

Ich wünsche Ihnen alles Gute und ein schönes Wochenende,

viele Grüße
Heidi Winkelmann

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